Facebook ermöglicht es seit kurzem, (private) Profile in Fanseiten zu konvertieren. Der wesentliche Unterschied zwischen Fanseiten und Profilen ist, dass Facebook-Nutzer eine Seite „liken“ können, beim Profil muss dahingegen eine beidseitige Beziehung eingegangen werden, da beide der „Freundschaft“ zustimmen müssen. Fanseiten sind so gesehen die bessere Lösung für Unternehmen und Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Ein weiterer Vorteil von Fanseiten ist, dass sie in der Fanzahl nicht limitiert sind – Profile dürfen nur maximal 5.000 Freunde haben. Des Weiteren ist es laut Facebook Nutzungsbestimmungen (eigentlich) nicht erlaubt, private Profile für geschäftliche Zwecke zu nutzen.

Die Umwandlung des Profils in eine Fanseite funktioniert über ein „Migrationstool„. Im Verlauf der Migration können Sie auswählen, welchen Typ Ihre Fanpage haben soll.

Achtung! Die Umwandlung des Profils kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Bevor Sie also Ihr Profil umwandeln, müssen Sie folgendes wissen: Alle Profilbilder, Inhalte, Nachrichten inkl. Chat, App-Verbindungen (bspw. Spieledaten etc.) werden durch die Umwandlung gelöscht! Ausser Ihren Freunden – die dann automatisch zu Fans werden – werden keine Daten übernommen. Sie können jedoch Ihre Profilinformationen – alle Fotos, Pinnwandbeiträge, Nachrichten und Freundeslisten – herunterladen (Vorletzte Option „Lade Deine Informationen herunter“). (Update: das geht nun doch, Facebookbiz erklärt, wie)

Nachdem Sie Ihr Profil umgewandelt haben, verfügen Sie nur noch über ein Unternehmensprofil – Ihr privates Profil ist dann gelöscht. Sie können natürlich ein neues privates Profil anlegen. Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Links, die erste Erfahrungswerte enthalten.

Mehr Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Facebook: Umwandeln von Profilen zu Seiten möglich – aber ist das sinnvoll? – das Für und Wider (von Annette Schwindt, schwindt-pr)

Facebook Profile Migrations: A Cautionary Tale – ein Erfahrungsbericht mit einigen Warnhinweisen (von Christina Warren, mashable.com)

Update: Facebook ermöglicht es nun doch, die Profilumwandlung rückgängig zu machen, wie das geht, erklärt Facebookbiz.